Die Feuerschreiber: Martin Luther und Philipp Melanchthon

20.10.2016

Portrait einer Epoche des Umbruchs

September 1517. Philipp Schwarzerdt aus Bretten, dessen Namen von seinem Ziehvater und Lehrer Johannes Reuchlin zu Melanchthon gräzisiert wurde, erfährt in Tübingen, wo er neben Philosophie auch Griechisch, Hebräisch und Astronomie studiert hat, von dem Thesenanschlag Martin Luthers in Wittenberg. Ein gutes halbes Jahr später wird ihm ein Lehrstuhl für Griechisch an der Wittenberger Universität angeboten. Dort lernt er Martin Luther kennen und aus dem ungleichen Paar, Luther der Streitbare, der poltert und kein Blatt vor den Mund nimmt und Philipp, der Stille, der sich gern seinen Studien widmet, wird eine Freundschaft fürs Leben. Philipp teilt uneingeschränkt Luthers theologische Ansichten. Beide müssen Opfer bringen, aber nichts kann sie von ihrem Weg abbringen. Doch es gibt auch Menschen in ihrem Umfeld, die Luthers Thesen zu ganz eigenen Zwecken missbrauchen.

 

Mehr zu zweiten Roman von Claudia Schmid gibt es bei unseren Online-Artikeln.

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